Edgar Howard Wright ist ein englischer Filmemacher. Nach ersten unabhängigen Kurzfilmen folgte 1995 sein erster Spielfilm „A Fistful of Fingers“. 1996 entwickelte und inszenierte Wright die Comedyserie „Asylum“, die er gemeinsam mit David Walliams schrieb. Nach der Regie mehrerer anderer Fernsehserien führte Wright Regie bei der Sitcom „Spaced“ (1999–2001), die über zwei Staffeln lief und in der seine langjährigen Weggefährten Simon Pegg und Nick Frost mitwirkten. 2004 inszenierte Wright die Zombie-Komödie „Shaun of the Dead“ mit Pegg und Frost in den Hauptrollen – den ersten Film seiner „Three Flavours Cornetto“-Trilogie. Der Film entstand in Zusammenarbeit mit Pegg – ebenso wie die beiden folgenden Teile der Trilogie, die Buddy-Cop-Komödie „Hot Fuzz“ (2007) und die Science-Fiction-Komödie „The World’s End“ (2013). 2010 schrieb und inszenierte Wright gemeinsam mit anderen die Actionkomödie „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“, eine Adaption der gleichnamigen Graphic-Novel-Reihe. Zusammen mit Joe Cornish und Steven Moffat adaptierte er „Die Abenteuer von Tim und Struppi“ (2011) für Steven Spielberg. Wright und Cornish verfassten 2015 gemeinsam das Drehbuch für den Marvel-Film „Ant-Man“, bei dem Wright ursprünglich Regie führen wollte, das Projekt aber aufgrund kreativer Differenzen aufgab. Er schrieb und inszenierte außerdem den Actionfilm „Baby Driver“ (2017), den Dokumentarfilm „The Sparks Brothers“ und den Psychothriller „Last Night in Soho“ (beide 2021).