Ernst Hofbauer war ein österreichischer Filmregisseur. Hofbauer begann seine Karriere 1950 als Regieassistent bei „Der keusche Adam“. Sein erster Film als Regisseur war eine Sequenz des österreichischen Anthologiefilms „Auch Männer sind keine Engel“ (alias Wiener Luft, 1959). Hofbauers nächster Film war ein Krimi-Film „Tim Frazer und der geheimnisvolle Mister X“ aus dem Jahr 1964, den er auch schrieb. Er arbeitete in verschiedenen Genres internationaler Koproduktionen jener Zeit, darunter Musicals mit Vivi Bach wie „Urlaub in St. Tropez“ (1964) und „Tausend Takte Übermut“ (1965), der Sauerkraut-Western „Der Schwarze Adler von Santa Fe“ (1965) und der Eurospy-Film „Roter Drache“ (1965). Anschließend wandte er sich dem Erwachsenenfilm zu und drehte 1966 „Der Liebesbrunnen“ und „Der Schwarzmarkt der Liebe“, wobei Hofbauer für letzteren das Drehbuch verfasste. Es folgten „Die heißen Pflastersteine von Köln“ (1967) und „Die jungen Tiger von Hongkong“ (1969). Anfang der 1970er-Jahre produzierte Hofbauer zusammen mit Walter Boos, Wolf C. Hartwig und Ludwig Spitaler die ersten dreizehn Filme unter dem Titel „Schulmädchen Report“. Die Geschichten basierten auf Büchern von Günther Hunold, während Günther Heller das Drehbuch schrieb, Klaus Werner die Kamera führte und Gert Wilden & Orchestra die Musik beisteuerte. Die Filme waren äußerst populär; weltweit sahen sie über 30 Millionen Menschen. In den USA wurden die Filme in Grindhouse-Kinos und Autokinos gezeigt, und ihre Titel wurden an die amerikanischen Standards angepasst.